Trau dich! Es lohnt sich – immer.

Mann der Erde zwischen den Händen verreibt

Ich dachte eigentlich, dass ich nicht so der Wettbewerb-Typ bin. Das war mir immer zu viel gegeneinander und die Vorstellung immer danach zu streben die Beste zu sein, fand ich eher beklemmend als fördernd.

Jedoch ändern sich Ansichten mit der Zeit

Vor gut einem Jahr hat mich eine gute Freundin auf einen Wettbewerb der FHNW, die Swiss Student Sustainability Challenge, aufmerksam gemacht. Meine Idee von „KimiB.Good“ war noch nicht wirklich vorhanden, nur ein vages Interesse, Nachhaltigkeit und Kommunikation zu verbinden.

Getrieben durch die unermüdliche Motivation meiner Freundin, begann ich ein Konzept zu erstellen, es zu verfeinern, mit anderen darüber zu besprechen und – siehe da – ich hatte einen vorzeigbaren Plan, eine Präsentations-Idee und ging zum ersten Pitch der Challenge.

Die Natur des Wettkampfs ist das Gewinnen aber auch das Verlieren

Wobei „verlieren“ eher das falsche Wort ist. Ich habe bei der Swiss Student Sustainability Challenge keinen Förderpreis gewonnen. Zunächst war ich recht frustriert und wollte nichts mehr mit Wettbewerben und meinem Konzept zu tun haben. Ich war ja überzeugt von meiner Idee und konnte nicht ganz nachvollziehen, dass andere das nicht sind.

Dann, nach ein paar Tagen, habe ich mir das Feedback der Jury noch einmal durchgelesen und ein paar Punkte konnte ich doch gut nachvollziehen. Andere nicht. Und das ist auch in Ordnung so. Fest stand: Mein Konzept habe ich dank den vielen Hilfestellungen der FHNW ausgearbeitet und verfeinert. Ich war bereit damit weiterzugehen, nicht aufzugeben und neue Wettbewerbe zu bestreiten.

Das Wichtigste ist: Weitermachen!

Mit meinem Konzept, einem Businessplan und einer emotionalen Präsentation im Gepäck, bin ich weitergezogen und habe das nächste Förderprogramm angesteuert. Dieses Mal war es ein Heimspiel – das Förderprogramm der Universität Basel. BOOST ist ein Programm zur Förderung von Studierendenprojekten rund ums Thema Nachhaltigkeit an der Universität Basel. Ein voller Erfolg! Ich habe einen Förderpreis gewonnen und dazu einen riesigen Motivationsschub, der mich mein Projekt wirklich in die Tat umsetzen liess.

Wenn ich das kann, kannst du das auch

Nicht nur beim BOOST und der FHNW Challenge kann man sich jetzt wieder anmelden. Es gibt noch andere Förderprogramme wie den ClimateLaunchpad. Dies ist die wichtigste Initiative der Europäischen Union zur Entwicklung von Innovationen im Klimabereich. Gesucht werden grüne Geschäftsideen aus den Bereichen Energie, Wasser, Abfall, Transport, Verhaltensveränderung und urbaner Entwicklung.

Mitmachen lohnt sich – immer

Der ClimateLaunchpad stellt professionelle Unterstützung für die angemeldeten Startups bereit. Man muss also nicht unbedingt gewinnen, um gefördert zu werden. Coachings und Beratung sind mindestens genau so viel Wert wie finanzielle Förderung, da spreche ich aus Erfahrung.

Dieser Wettbewerb ist was Besonderes

Der ClimateLaunchpad besteht aus 4 Etappen:

  1. Anmeldungsphase, die bis zum 10. Mai 2018 läuft
  2. Boot Camp, welches am 31. Mai bis 1. Juni in Basel stattfindet
  3. Schweizer Finale, das ebenfalls in Basel am 31. August veranstaltet wird
  4. Internationales Halbfinale & Grand Finale, in Edinburgh, Schottland Anfang November 2018

Dieser Wettbewerb hat demnach eine internationale Komponente und vergibt für den 1. Rang ein Startup Begleitprogramm im Wert von 6’ooo CHF. Rang 2 und 3 werden ebenfalls in Abstufung unterstützt und für alle 3 Ränge werden die Reise- und Übernachtungskosten für das Finale in Edinburgh gesponsert. Wenn das nicht verlockende Aussichten sind. Natürlich gibt es auf der Website noch weitere Informationen zum ClimateLaunchpad. Anmelden könnt ich euch direkt hier.

Und alles mit einer Idee – oder auch ohne

Das Schöne an Wettbewerben wie BOOST oder dem ClimateLaunchpad ist, man braucht kein ausgefeiltes Konzept. Die Idee kann vage sein. Wie sie bei mir zu Beginn der Swiss Student Sustainability Challenge war. Die Förderprogramme vergeben nämlich nicht nur Preisgelder, sie wollen, dass eure Ideen wachsen und zu konkreten, guten Taten werden.

Du hast aber keine konkrete Idee, möchtest aber gerne ein Projekt starten? Kein Problem!

Mach mit beim Ideenworkshop am 16.04.2018 im Rahmen der Denk-weiter-Wochen der Universität Basel.

Die „Denk-weiter-Woche 2018 – Tatort Mobilität“ findet kommende Woche an der Universität Basel statt und hält viele interessante, auch interaktive, Workshops, Veranstaltungen und Events für euch parat.

Gutes Tun verbindet alle

Die Förderprogramme, die ich hier angesprochen habe, sind zwar Wettbewerbe aber das angenehme an ihnen ist, dass alle an einem Strang ziehen. Alle wollen mit unterschiedlichen Ideen und Konzepten etwas verbessern und gegen Missstände vorgehen. Das verbindet und das merkt man auch. Die Atmosphäre während den Workshops und Präsentationen ist enorm freundlich. Man tauscht sich aus, berät einander und arbeitet am Ende vielleicht sogar zusammen.

Ich kann es euch wirklich ans Herz legen

Macht mit! Ich kann euch versprechen, ihr werdet auf jeden Fall davon profitieren. Von den Menschen, den Ideen, dem Austausch, der Motivation, dem Netzwerk und wenn ihr dran bleibt, nicht aufgebt und den ein oder anderen Ratschlag, der euch sinnvoll erscheint, umsetzt, vielleicht auch vom Förderpreis.

Natürlich würde ich mich riesig freuen, wenn ich ein paar von euch animieren konnte, mutig zu sein und bei einem der genannten Programme mitzumachen. Lasst mich gerne in den Kommentaren oder in einer persönlichen Nachricht wissen, wie es für euch gelaufen ist. Solltet ihr noch unsicher sein, meldet euch bei mir. Ich unterstütze euch gerne 🙂

Ich wünsche euch viel Erfolg!

Eure Kimi

Wirtschaft sollte sich im Kreis drehen – KimiB.Good #2

Kreisförmige Strasse in einem Waldstück aus Vogelperspektive

Hier geht’s zum Podcast zur Folge “Kreislaufwirtschaft”

In der 1. Folge von KimiB.Good habe ich über Abfallreduktion, Recycling und Abfallvermeidung geschrieben bzw. mich mit mehreren Personen dazu unterhalten. Eine Frage hat mich allerdings auch nach meinen Recherchen und den Interviews nicht losgelassen:

Warum werfen wir überhaupt Materialien weg?

Auf der Suche nach Antworten zu dieser Frage, bin ich auf das Thema Kreisläufe und Kreislaufwirtschaft gestossen. Ich habe den Begriff “Kreislauf” sofort mit den Kreisläufen in der Natur verbunden. Ein Blatt zum Beispiel hat einen natürlichen Kreislauf, den man auch Lebenszyklus nennt. Es wächst am Baum von der Knospe zum Blatt heran, fällt im Herbst auf den Boden, wird durch Insekten und Bakterien zu Erde, um dann seine Nährstoffe dem Baum wieder zur Produktion von neuen Blättern zur Verfügung zu stellen.

Grafik die Kreislauf- und Linien-Wirtschaft verdeutlicht
Quelle: BAFU 2016

Man könnte also sagen, das Blatt stellt seine Wiedergeburt sicher.

Kreislaufwirtschaft bedeutet nichts anderes: Die in einem Produkt  verwendeten Rohstoffe werden über seinen Lebenszyklus hinaus wieder möglichst vollständig dem Produktionsprozess zugeführt, wobei es das Ziel ist, die Ergiebigkeit oder Nachhaltigkeit dieser Ressourcen zu verbessern. Eine 100%ige Rückführung ist, ganz nach dem Motto “ein bisschen Schwund ist immer”, eher utopisch. Aber das, was wir heute mit den Produkten machen, die wir immer wieder kaufen, geht meilenweit an Utopie vorbei.

Schematische Grafik zur Verdeutlichung von Kreislaufwirtschaft
Quelle: BAFU 2016

Das weit verbreitete Verständnis von Wirtschaft ähnelt eher einer Linie.

Ressourcen werden gefördert, Arbeit wird erbracht und das Ganze wird zu Produkten verarbeitet. Dies geschieht innerhalb eine Wertschöpfungskette eines Produkts: Durch jeden Arbeitsschritt, wird der Wert des Produkts erhöht. Diese Produkte werden von uns gekauft und genutzt. Sind sie abgenutzt oder brauchen wir sie schlicht und einfach nicht mehr, werden sie entsorgt. Dabei werden ökonomische, umwelttechnische und soziale Kosten der Produkte verkannt und mit dem Produkt einfach ins Jenseits befördert.

Die guten Nachrichten

Die heutige Schweizer Abfallwirtschaft ist ein gut funktionierendes Gesamtsystem und viele Stoffkreisläufe sind durch gut etablierte Rücklauf- und Verwertungssysteme weitgehend geschlossen, wie beispielsweise bei Getränkeverpackungen, Papier oder Altmetallen. Es bestehen jedoch bei der Schonung der natürlichen Ressourcen durch die Abfallwirtschaft noch Lücken und ungenutzte Potenziale. Verbessern kann sich die Schweiz insbesondere in den Bereichen Bauabfälle, Kunststoffe, Phosphor und seltene technische Metalle.

Kurzer Einschub: Zum Thema seltene technische Metalle lohnt sich ein Blick auf das Fairphone, solltet ihr gerade darüber nachdenken, ein neues Handy zu kaufen.

Es geht voran

Es bewegt sich etwas. Grünes Wirtschaften ist trotz abgelehnter Initiative (eventuell hier Initiative in einer Klammerbemerkung nennen, das mögen Schweizer) ein Zukunftsmodell und wird nicht nur diskutiert, sondern teilweise auch schon umgesetzt. Vom kleinen Start-Up, über den neu gegründeten Verein, zum grossen Konzern, alle denken darüber nach. Das ist ein erster, wichtiger Schritt. Als Beispiele lassen sich hier der Verein “Go for Impact” oder die Start-Ups Kreislauf.bio (Interview mit Roger im Podcast zum Thema Kreislaufwirtschaft) oder Stadtpilze.ch nennen.

Vorteile einer Kreislaufwirtschaft

Ich bleibe beim Positiven und unterstreiche, was die Vorteile eines kreisförmigen Wirtschaftssystems sind:

  • Unabhängigkeit des Wirtschaftswachstums von einer immer stärkeren Nutzung von Ressourcen
  • Senkung der Umweltbelastungen, die durch Abbau und Verwendung nicht erneuerbarer Ressourcen und Abfallbeseitigung entstehen
  • Möglichkeiten, Umsätze weniger durch den Verkauf von Produkten und mehr durch das Anbieten von Dienstleistungen zu generieren
  • Höhere Versorgungssicherheit und Kostenkontrolle
  • Signifikanter Beitrag zur Minderung des Klimawandels durch drastische Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen bei der Herstellung und Entsorgung (z.B. Verbrennung) von Produkten
  • Höhere Ressourcensicherheit, da weniger benötigt werden, und sinkende Abhängigkeiten von Importen dank niedrigerem Rohstoffbedarf
  • Ökonomische Vorteile: Neue Möglichkeiten für Wachstum und Innovation sowie Einsparungen aufgrund höherer Ressourceneffizienz
  • Soziale Vorteile, zum Beispiel Schaffung neuer Arbeitsplätze für alle Kompetenzniveaus und Veränderungen im Konsumentenverhalten
    (Quelle: Green Facts und Urbact 2018)

Warum ist dann noch alles in Linie aufgebaut?

So viele Vorteile – warum läuft dann immer noch alles wie bisher? Es gibt neben den deutlichen Vorteilen auch einige nicht unerhebliche Hindernisse, die die Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft beeinträchtigen:

  • Ineffiziente Vorschriften zur Förderung der Wirtschaft, wie z.B. Subventionen für erneuerbare Energien, Emissionshandel, die Ökodesign-Richtlinie, Energieeffizienznormen und Zielvorgaben für das Recycling von Materialien
  • Preise spiegeln nicht den wahren Gesamtwert der Waren und Dienstleistungen wider. Die Preisbildung ist ein komplexer Prozess, auf den verschiedene Faktoren einen Einfluss haben, nicht nur der Wert der Sache oder Dienstleistung, den wir ihr zuschreiben würden. Daher sind Preise auch nicht geeignet, über die Knappheit der Ressourcen Auskunft zu geben.
  • Politische Entscheidungsträger und die breite Öffentlichkeit müssen erst mal davon überzeugt werden, dass ein alteingesessenes Wirtschaftssystem einer kompletten Umkremplung bedarf und die absoluten physikalischen Grenzen der nicht erneuerbaren natürlichen Ressourcen nach Handlung verlangen
  • Geeignete Marktsignale entwickeln, damit z.B. Preise den Ressourcenverbrauch eines Produkts widerspiegeln können
  • Vor allem Entscheidungsträgern verständlich machen, dass Entkopplung von Wachstum und Ressourcenverbrauch eine notwendige Vorbedingung für die Senkung von globalen sozialen Ungerechtigkeiten ist und Vereinbarungen zustande bringen, ist keine leichte Aufgabe
  • Weil Materialien tendenziell günstiger und die Herstellungsprozesse effizienter geworden sind, herrscht in der Wirtschaft eine Wegwerfmentalität. Langlebigkeit eines Produkts ist eher ein Nachteil. Finanziell mag sich das für Produzenten und Konsumenten auf kurze Sicht auszahlen, die Kosten hat allerdings die Umwelt zu tragen, die uns alle auf lange Sicht beeinflusst oder besser gesagt, am Leben hält
  • Rebounding-Effekt, was in diesem Zusammenhang vereinfacht gesagt bedeutet: Ich spare zum Beispiel durch die Anschaffung eines Elektroautos so viel CO2 ein, dass ich mir ein paar Flüge mehr im Jahr genehmige. Für Firmen, die ein Kreislauf-Modell umsetzen, bedeutet es, dass durch die Langlebigkeit ihrer Produkte, Innovationen, die das Produkt noch einmal umweltverträglicher machen würden, nicht oder sehr spät umgesetzt werden
  • Oft ist die Unternehmensführung durch kurze Zeithorizonte mit der grundlegenden Änderung des Geschäftsmodells überfordert, da eine solche Veränderung meist hohe Anfangsinvestitionen mit sich bringt und Fähigkeiten von internen Mitarbeitenden übersteigen kann
  • Bei jedem Einzelnen bremst die Macht der Gewohnheit und das fehlende Bewusstsein für die Gesamtkosten eines Produktezyklus das
    Interesse an einer Umsetzung kreisförmiger Wirtschaft

Anfangen in Kreisen zu denken

Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion sind untrennbar miteinander verknüpft. Werden keine kreislauffähigen Produkte angeboten, kann sie auch keiner von uns kaufen. Fordern wir diese Produkte nicht ein, wird kein Unternehmen seine Produktion umstellen.

Kreislaufwirtschaft vernetzt. Konsumenten und Produzenten. Regional wie global. Kreislaufwirtschaft zieht sich durch den gesamten Produktlebenszyklus. Von der Produktionsphase, die globale Ressourcen verwendet über die Preisbildung, die den Wert von nicht erneuerbaren Ressourcen, deren Abbau, sowie Transport und die durch die Nutzung verursachte Umweltschäden miteinbeziehen muss bis hin zur örtlichen Abfall-Herausforderung. Innovation ist hier das Stichwort. Diese Innovationen müssen vorangetrieben und geteilt werden – nicht patentiert. Initiativen des EU-Programms helfen aktuell schon dabei, globale Innovationen für eine Kreislaufwirtschaft zu tätigen, indem zum Beispiel Wirtschaftsanreize für Hersteller gesetzt werden. Doch wie gesagt: Es liegt nicht nur an den Produzenten.

Quelle: UN environment 2018

Du willst die Hindernisse angehen und die Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft vorantreiben? Super, dann tu’ es!

Wir sind alle Verbraucher von Produkten und Dienstleistungen. Damit haben wir, vor allem als Masse, die Macht, den Übergang zur Kreislaufwirtschaft zu unterstützen. Ein Kernelement hierbei ist unsere Haltung und unser Verhalten. Lassen wir uns übermässig von Moden und Marketing beeinflussen, ohne kritisches Nachdenken und Wertschätzung unserer Habseligkeiten, bleibt es bei der herrschenden Wegwerfgesellschaft. Da der Druck der Verbraucher dann fehlt, wird kein Unternehmen, oder nur sehr wenige Idealisten, den Aufwand betreiben, ihre Prozesse kreisförmig zu gestalten.

Mir persönlich ist wichtig, dass wir das Bewusstsein für den Unterschied zwischen Linien-Wirtschaft und Kreislaufwirtschaft entwickeln. Ich möchte mich und euch alle ermutigen unsere provokative Rolle als Verbraucher wahrzunehmen und unsere täglichen Routine zu überdenken, damit wir etwas verantwortungsvollere Entscheidungen treffen. Das wird nicht von heute auf morgen geschehen, jedoch gibt es jetzt schon Länder, Unternehmen und Möglichkeiten, die uns dabei unterstützen.

Cradle to cradle Produkte achten auf Design und Materialien, die im Kreis genutzt werden können. “Die Produktionsverfahren, der Gebrauch und die Wiederverwertung der Produkte werden nach dem Modell gestaltet, die Qualität der Rohstoffe über mehrere Lebenszyklen zu erhalten.
Das bedeutet: Kein Abfall, alles ist zugleich Nährstoff. Die richtigen Materialien werden in definierten Kreisläufen (Metabolismen) zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort eingesetzt.” (Quelle: EPEA Switzerland 2018)

Wo es Cradle to cradle Produkte zu kaufen gibt? Zum Beispiel hier:

Cradlelution
Avocadostore
Trigema (Damen)
Trigema (Herren)
Climatex
Frosch Reinigungsmittel
Bauwerk Parkett
Giroflex Büromöbel

Und der Rest der Welt?

Der Aktionsplan der EU gibt zum Beispiel Ratschläge, wie man als Verbraucher Produkte und Dienstleistungen wählen kann, die besser für die Umwelt sind und gleichzeitig für Einsparungen und höhere Lebensqualität sorgen.

China führte 2006 Massnahmen zur Stärkung der wirtschaftlichen Effizienz mit geringem Ressourcenverbrauch und der Reduktion von Verschmutzung ein, die als Pilotprojekt für eine globale Wirtschaft auf Weltebene gelten.

In Japan führte man das Konzept der Gesunden Kreislaufgesellschaft als zentralen Ansatz ein, um die Ressourcenproduktivität zu verbessern und negative Umwelteinflüsse zu minmieren.

In den Niederlande werden durch wiederverwendete Produktströme aus den Metall- und Elektrosektoren rund 16% der neuen Produkte hergestellt. Rund 81% der Produkte dieser Sektoren werden zur Wiederverwertung genutzt. (Quelle: URBACT)

In der EU wurden Grundsätze der Kreislaufwirtschaft in gewerbliche Praktiken, umweltfreundliche öffentliche Beschaffung und in den Bau- und Wassersektoren integriert. In ihrem Bericht von 2017 ermutigt sie Investoren und Innovatoren dazu, das Modell Kreislaufwirtschaft zu fördern und zeigt konkrete Schritte dafür auf.

Der Weltwirtschaftsrat für Nachhaltige Entwicklung gab aktuell einen praktischen Leitfaden heraus, der konkrete Geschäftsbeispiele und fünf wesentliche Schritte für den Übergang von einer Linien-Wirtschaft zu einer Kreislaufwirtschaft ermöglicht.

Mein Fazit

Wir scheinen uns lange genug im Kreis gedreht zu haben. Es ist an der Zeit grosse Prozesse im System zu ändern – unsere Wirtschaft in eine zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft umzuwandeln. Das hört sich allerdings fast schon grössenwahnsinnig an? Durch meine Recherchen für diesen Beitrag ist mir klar geworden: Es ist machbar. Jeder mit seinem Beitrag. Jeder in seinem Einflussbereich. Und wenn es “nur” beim Einkaufen ist oder ich selbst ein Produkt wiederverwende. Das Bewusstsein ist das Wichtige, denn es wird sich früher oder später in konkreten Handlungen äussern. Wenn wir Kreislaufwirtschaft als Standard unseres Wirtschaftssystems verinnerlichen, geben wir diese Einstellung unseren Kindern und alle nachfolgenden Generationen mit auf den Weg. Eine schöne Vorstellung, die mich vor Freude im Kreis hüpfen lässt 😉

Eure Kimi

Hier findet ihr noch weitere nütze Informationen zum Thema Kreislaufwirtschaft

KimiB.Good Podcast Episode #2 Kreislaufwirtschaft

Kreislaufwirtschaft erklärt von Raphael Fasko (Rytec)

Aktionsplan der EU zur Kreislaufwirtschaft

Kurzfilm Kreislaufwirtschaft – Moving towards a circular economy by EU Environment

Aktuelle wissenschaftliche Projekte:
Hoffmann: Towards a sustainable circular economy

Frankenberger: Laboratory for circular economy

 

Wirtschaft sollte sich im Kreis drehen – KimiB.Good #2

Kreisförmige Strasse in einem Waldstück aus Vogelperspektive

 

Nachhaltig zu konsumieren ist heute schon möglich. Es gibt immer mehr nachhaltige Produkte und Produzenten, die darauf wert legen. Mal ernsthafter, mal eher greenwashiger. Doch wie schaffen wir es, dass ein ganzheitliches Denken, ein Denken in Kreisläufen, ohne die derzeit herrschende Verschwendung, der Standard in unserem Wirtschaftssystem wird?

Kreislaufwirtschaft

Im zweiten Podcast von KimiB.Good dreht sich alles um Kreisläufe.
Ich spreche mit Experte Raphael von der Firma Rytec über die theoretischen Hintergründe des Systems Kreislaufwirtschaft und wage mit ihm einen Blick in die Zukunft. Mach-Typ Roger zeigt in seinem Interview lebhaft, wie man Kreislaufwirtschaft praktisch umsetzen kann und stellt sein Projekt Kreislauf aus Bern vor. Kleine Warnung vorweg: Nichts für empfindliche Mägen 😉

Mehr Informationen zum Thema findet ihr auch in meinem Blogbeitrag.

Viel Spass beim Zuhören, Lesen und Kommentieren!

Eure Kimi

 

Kim über KimiB.Good – Episode “Null”

Produzentin Kim bei der Aufnahme eines Podcasts

Darf ich vorstellen: KimiB.Good

Der Kanal mit den guten Nachrichten, rund um’s Thema Nachhaltigkeit.

Das kommt heraus, wenn man den Klassiker von Chuck Berry “Johnny B Goode”, ein paar Jahre Erfahrung im Bereich Kommunikation, Spass an der Produktion von Podcasts und Artikeln, grosses Interesse am Thema Nachhaltige Entwicklung, eine gute Portion Neugier und das Bedürfnis nach guten Nachrichten in einem Konzept zusammenmischt.

Hier geht’s zum Podcast

In dieser Episode “Null” stelle ich mich und meinen Kanal KimiB.Good vor. Warum mache ich das überhaupt? Was bewegt mich dazu? Was will ich damit erreichen? Hört es euch an und gebt mir euer Feedback als Kommentar oder E-Mail.

Viel Spass beim Zuhören!

Mit freundlicher Unterstützung der Swiss Sustainability Challenge der FHNW konnte ich ein Video aufnehmen, das mein Projekt vorstellt. Zu diesem Zeitpunkt war das Konzept zwar noch nicht spruchreif aber das Video möchte ich euch nicht vorenthalten.

Viel Spass beim Zuschauen!

Eure Kimi

Ihr wollt direkt mehr? Dann hört euch die 1. Episode von KimiB.Good “Is’ doch alles Müll – I beg to differ!” an.

Kim über KimiB.Good – Episode “Null”

Produzentin Kim bei der Aufnahme eines Podcasts

Darf ich vorstellen: KimiB.Good

Der Kanal mit den guten Nachrichten, rund um’s Thema Nachhaltigkeit.

Das kommt heraus, wenn man den Klassiker von Chuck Berry “Johnny B Goode”, ein paar Jahre Erfahrung im Bereich Kommunikation, Spass an der Produktion von Podcasts und Artikeln, grosses Interesse am Thema Nachhaltige Entwicklung, eine gute Portion Neugier und das Bedürfnis nach guten Nachrichten in einem Konzept zusammenmischt.

In dieser Episode “Null” stelle ich mich und meinen Kanal KimiB.Good vor. Warum mache ich das überhaupt? Was bewegt mich dazu? Was will ich damit erreichen? Hört es euch an und gebt mir euer Feedback als Kommentar oder E-Mail.

Viel Spass beim Zuhören!

Mit freundlicher Unterstützung der Swiss Sustainability Challenge der FHNW konnte ich ein Video aufnehmen, das mein Projekt vorstellt. Zu diesem Zeitpunkt war das Konzept zwar noch nicht spruchreif aber das Video möchte ich euch nicht vorenthalten.

Viel Spass beim Zuschauen!

Eure Kimi

Ihr wollt direkt mehr? Dann hört euch die 1. Episode von KimiB.Good “Is’ doch alles Müll – I beg to differ!” an.

Is’ doch alles Müll. I beg to differ – KimiB.Good #1

Hier gehts zum Podcast

Deckel auf, Zeug rein, Deckel zu und gut is’. Ganz nach dem Motto: Aus den Augen aus dem Sinn.

Das war eigentlich immer meine Art meinen Abfall zu beseitigen. Egal, was wo rein kommt, Hauptsache ich bin es los. Das geht vielen so. Warum sollte man sich auch Gedanken um seinen Müll machen? Man hat ja sowieso genug um die Ohren.

Es gibt allerdings gute Gründe sich vielleicht doch ab und an zu fragen, wie sinnvoll das “aus den Augen aus dem Sinn”-Motto ist.

Das Problem ist nämlich: Der Abfall ist vielleicht aus dem Sinn, wird aber nicht einfach vom Erdboden verschluckt.

Zunächst ein paar Fakten

Damit wir einschätzen können, über welche Dimensionen wir sprechen, brauchen wir ein bisschen Grundwissen:

Laut Swiss Recycling, 2016, produzierten wir in der Schweiz 730 kg Abfall pro Einwohner und Jahr, bzw. 2 kg Abfall pro Einwohner und Tag. Mein erster Gedanke hierzu:

Das ist ein ganz schön grosser Haufen Müll, von dem wir da sprechen.

Aber was sind die besagten guten Gründe, warum ich mich daran überhaupt stören sollte? Der Abfall wird doch einfach verbrannt. Das stimmt, allerdings nur zum Teil.

Da die Deponierung von brennbaren Abfällen seit dem Jahr 2000 in der Schweiz verboten ist, werden ca. 54% des Kehrichts recycelt, der Rest wird in Verbrennungsanlagen, sogenannten Kehricht-Verwertungs-Anlagen, kurz KVAs, verbrannt. (Quelle: Swiss Recycling)

Die dadurch gewonnene Wärme wird zu Heizzwecken oder Stromerzeugung genutzt und liefert ca. 2 % der Gesamtenergie der Schweiz.

Durchschnitts-Kehrichtsack Quelle: BAFU, 2014

Also eigentlich eine runde Sache. Wenn man sich den oben abgebildeten Durchschnitts-Kehrichtsack aber noch mal genauer anschaut, merkt man, dass in unserem Haushaltsabfall leider auch viele Stoffe enthalten sind, die recycelt werden könnten und dann wieder für die Produktion neuer Produkte zur Verfügung stehen würden.

Warum sollte man überhaupt trennen, wenn die Verbrennung doch Wärme und Strom liefern? Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Im Sommer benötigen wir weitaus weniger Wärme, der Abfall-Berg bleibt aber auch immer Sommer gross. (Die durch das Verbrennen gewonnene Wärme bleibt also ungenutzt)
  • Auch wenn neben der Wärme noch Strom (vor allem im Sommer) erzeugt werden kann, sind die thermodynamischen Prozesse in jeder KVA begrenzt. Der Rest ist immer Abwärme, die auch limitiert genutzt werden kann.
  • In modernen Verwertungsanlagen kann durch Absorber-Technik aus der Wärme auch Kälte erzeugt werden. Es sind allerdings lang nicht alle KVAs auf dem gleichen technischen Stand und weisen zum Teil erhebliche Unterschiede in der energetischen Nutzung auf (KVA für Basel hoch mit 75%).
  • Je nach verwendeter Technik in einer KVA können wiederverwendbare Wertstoffe wie Metall (zum Beispiel die kleinen Zacken von Reissverschlüssen) nicht aus den Rückständen herausgefiltert werden. (Die nicht verwerteten Stoffe) werden deponiert, bis eine geeignete Technik gefunden (wird).
  • Wenn z.B. Karton in der KVA verbrannt wird, kann daraus weit weniger Engerie erzeugt werden, als die Herstellung von neuem Karton benötigt. Somit geht in der Gesamtrechnung Energie verloren.
  • Generell gilt: Je höher der Heizwert eines Materials ist, desto weniger Abfall kann verbrannt werden, da jede KVA sozusagen ein Heiz-Limit besitzt. Dies ist vor allem durch den sehr hohen Heizwert von Kunststoff eine aktuelle Herausforderung, da immer mehr Kunststoff in unserem Abfall landet.

    Aus alt mach neu. Das schont die Umwelt und den Geldbeutel

Materialien wie Glas, Papier, Karton, Holz und Metalle können aufbereitet und wieder für die Produktion neuer Produkte verwendet werden.

Denn die meisten von uns zahlen für ihre Abfallsäcke und wenn die nicht mit Abfällen gefüllt werden, die man separat entsorgen kann, spart das Platz und man benötigt deutlich weniger Abfallsäcke.

Ein gutes Beispiel ist der Sammelsack für Plastikabfälle wie Lebensmittelverpackungen, Shampooflaschen und Tragetaschen oder auch das gratis Rücknahmesystem vom Detailhandel (z.B. Coop und Migros) für Plastikflaschen wie Putzflaschen und Shampooflaschen.

Bevor ich diesen Beitrag geschrieben habe, wusste ich nicht, dass es extra Sammelsäcke für Plastikabfall gibt. Während meiner Recherche habe ich mich dann allerdings gefragt: Wo ist der Vorteil, wenn ich auch für diese Säcke etwas zahlen muss?

Hier gibt es mehrere Punkte, die zu berücksichtigen sind:

  • Reduzierte Kehrichtvolumen und damit Einsparungen beim Kehrichtsack
  • 2,83 kg COentstehen beim Verbrennen von 1 kg Kunststoff, weshalb Plastik gerade aus CO2 nicht verbrannt werden sollte
  • 1 kg Recyclingkunststoff spart bis zu 3 Liter Rohöl und reduziert damit die Ölförderung
    (Quelle: sammelsack.ch)

So viel zu den Fakten. Natürlich gibt es hierzu noch viel viel mehr zu sagen (und Faktenliebhaber können sich in den unten stehen Links richtig austoben) noch In den unten stehenden Links findet ihr noch weitere, lesenswerte Fakten.

Wer von Mythen fasziniert ist, kommt nun auf seine Kosten

Gehen wir also nun von den Fakten zu den Mythen. Abfall-Mythen gibt es viele. Ich möchte hier die gängigsten Mythen zusammenfassen und aufklären.

Abfallsäcke werden in den Kehrichtverwertungsanlagen (KVAs) vor der Verbrennung sortiert.

Das stimmt nicht. Die Säcke werden unsortiert verbrannt. Somit werden alle Stoffe, auch die, die nicht in den Kehrichtsack gehören, verbrannt.

Das braune, grüne und weisse Altglas wird zusammen eingeschmolzen.

Nope. Vor allem bei braunem und weissem Glas dürfen keine anderen Fremdfarben mit eingeschmolzen werden. Grünes Glas ist weniger heikel, daher können hier auch rotes oder blaues Glas eingeworfen werden.

Altmetall im Kehrichtsack ist kein Problem, da man es aus den Verbrennungsrückständen der KVA zurückgewinnen kann.

Das ist falsch. Es ist zwar technisch möglich, jedoch ist nicht jede KVA auf dem gleichen technischen Stand. Es ist sinnvoller, das Altmetall separat zu sammeln, da die Qualität des Altmetalls beim Verbrennungsprozess in einer KVA stark vermindert wird. Es kann sogar sein, dass grosse Altmetallstücke den Verbrennungsofen beschädigen.

In der PET-Getränkeflaschen-Sammlung kann ich auch andere PET-Produkte entsorgen.

Lieber nicht! Behälter wie Essig- oder Waschmittelflaschen haben zwar auch das Logo mit dem Preildreieck und der Ziffer 01, sollten aber keinesfalls bei Getränkeflaschen-PET-Sammlungen eingeworfen werden. Oder wollt ihr aus recycelten PET-Flaschen trinken, die durch Waschmittel oder Essig verunreinigt wurden? Bitte entsorgt diese Behälter im Einwurf für “Plastikflaschen” bei speziell dafür vorgesehene Sammelstellen. Danke!
(Wenn wir gerade bei den zu recycelten PET-Flaschen sind:) Noch ein Wort zu recycelten PET-Flaschen: (Entgegen der Meinung einiger, sind sie) sind nicht minderwertig. 63% der gesammelten PET-Falschen werden wieder zu PET-Flaschen mit exakt gleicher Qualität. Der Rest wird zu Verpackungsmaterial, Textilien oder Füllstoffen.

Wenige Batterien im Kehrichtsack stellen kein Problem dar.

Trugschluss. Schon wenige Batterien können toxische Schwermetalle wie Kadmium oder Blei in die Umwelt freisetzen. Das kommt gar nicht gut. Zudem weisen Batterien und Akkus einen hohen Anteil an wieder verwertbaren Materialen auf. Gibt man sie an den weit verbreiteten Sammelstellen zurück, bleiben wertvolle Ressourcen erhalten. Übrigens: Jede Verkaufsstelle von Batterien ist zur Rücknahme verpflichtet.

Einer meiner Lieblinge: Kommt die KVA nicht auf die nötigen Temperaturen, werden PET-Flaschen, Holz oder sogar Heizöl zur Verbrennung hin zugegeben.

Oh no! Wirklich nicht. Der Kehrichtabfall reicht absolut aus, um auf die nötigen Temperaturen zu kommen. Es ist sogar so, dass durch den hohen Heizwert von Kunststoff, der immer mehr Volumen unseres Abfallsacks einnimmt, weniger Müll in einem Durchlauf verbrannt werden kann, da der Heizwert die Verbrennung in jeder KVA limitiert. Sprich, je höher der Heizwert, desto weniger Müll kann auf einmal verbrannt werden.

Meinen Abfall kann ich auch einfach im Cheminée verbrennen.

Tu’ das nicht! Zwei gute Gründe, die man nicht gross erklären muss: Sau gesundheitsschädlich und super illegal.

Mein Fazit dazu: Es ist eben nicht alles einfach Müll

Wenn ich vor diesem Beitrag an Müll gedacht habe, war das eine simple Sache. Das Zeug muss weg. Punkt. Jetzt ist mir klar: Das Thema ist unglaublich komplex und es lohnt sich für mich und meine Umwelt, den ein oder anderen Gedanken an Müll zu verschwenden. Für mich kommt eine radikale Umstellung auf Zero Waste von heute auf morgen, wie bei Jessi im Podcast zu diesem Beitrag, eher nicht in Frage. Es gibt aber auch die Möglichkeit step-by-step seinen Beitrag zu leisten.  Die Die “5R” der Abfallreduktion

geben einem wertvolle Tipps, wie man seinen Müllberg möglichst klein halten kann. Und was ich so aus den Interviews herausgehört habe, kann einem diese Herausforderung richtig Spass machen. Es lässt einen manche Dinge, wie z.B. wieder mal auf dem Markt Gemüse und Co. einkaufen, bewusster und mit mehr Zeit erleben.

Um Martin aus dem Podcast zu diesem Beitrag zu zitieren:

“Man muss es erlebt haben, um zu wissen, wie viel es einem geben kann.”

Also, einfach mal ausprobieren! Ich werd’s machen.
Eure Kimi

 

Weitere Infos zum Thema:

 

KimiB.Good #1 – Is’ doch alles Müll. I beg to differ!

Ein Strand in Norwegen voller Müll

Hier ist sie: Die erste Episode meines Podcasts “KimiB.Good”!

Ich bin ein kleines bisschen stolz. Auch wenn die Qualität unbedingt verbessert werden muss, die Antworten knackiger geschnitten sein könnten und eine Kurzversion des Podcasts wohl mehr Hörer haben würde als eine Aufnahme, die über eine Stunde geht, habe ich es geschafft – diesen Blog aufgebaut, mich mit Technik rumgeschlagen, mein Thema gefunden, recherchiert wie ‘ne Wilde, mich mit Menschen, die Ahnung haben in Verbindung gesetzt und das Teil produziert.

Ich muss kurz DANKE sagen

Ich möchte den Interviewten für ihre Unterstützung danken. Claudia, Jessi, Chris und Martin, ihr seid spitze! Danke, dass ihr euch meinen Fragen gestellt habt. Eure Beiträge sind wirklich bereichernd und es war eine grosse Freude mit euch die erste Episode auf die Beine zu stellen. Ein grosses Dankeschön geht auch an Timm und Marina. Ohne meinen Podcast-Mentor und meine Konzept-Muse wäre nicht nur diese Episode nicht online, sondern wahrscheinlich auch KimiB.Good noch lange nicht entstanden. DANKE!

Noch ein kleiner Ausblick

KimiB.Good wird von Episode zu Episode besser: Ein neues Handy mit besserem Lautsprecher habe ich schon besorgt, von den Podcasts möchte ich auch Kurzversionen anbieten und bezüglich der Länge:

Dieses Symbol unten im Player zeigt euch die Kapitelmarken an, die ich in der Aufnahme gesetzt habe. Ihr könnt also entscheiden, welche Fragen euch interessieren und euch genau diese anhören, sollte euch die gesamte Aufnahme zu lang sein.

Das nächste Thema führt das Thema Abfall in gewissem Masse weiter: Kreislaufwirtschaft. Du hast noch keine genaue Vorstellung davon? Sehr gut, dann hör Anfang April einfach wieder rein!

Eure Kimi